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Laura Alonso PadínEnglish | Deutsch | Español | Français | Italiano

Die spanische Sopranistin Laura Alonso wurde in Villagarcía de Arosa/Spanien geboren. Sie studierte zunächst Violine, bevor sie ein Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung erhielt und ihre Ausbildung im Fach Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe weiterführte. Zu ihren Professoren zählten Aldo Baldin, Anna Reynolds, Jean Cox und Hartmut Höll.

Mit 23 Jahren wurde sie Ensemblemitglied des Aalto Theater in Essen und sang dort u. a. Mimi/La Bohème, Gilda/Rigoletto, Susanna/Figaro, Zdenka/Arabella, Pamina/Die Zauberflöte und Blanche/Carmelites.

Für ihre herausragenden Leistungen erhielt sie den Preis als beste Nachwuchskünstlerin des Aalto Theater.

Laura Alonso gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Gesangswettbewerben, darunter den 1. Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Alfredo Kraus, dem internationalen Gesangswettbewerb von Verviers, beim Franco Corelli Wettbewerb und beim internationalen Wettbewerb für Operngesang Jaume Aragall.

Ihre internationale Karriere als Opern- und Konzertsängerin führte Laura Alonso in renommierte Konzertsäle und Opernhäuser wie u.a. in das Concertgebouw Amsterdam, die Berliner Philharmonie, die Musikhalle Hamburg, die Kölner Philharmonie, das Auditorium von Rishon Le Zion (Israel), das Palacio de Bellas Artes (Mexiko), das Theater von Guanajuato, Lincoln Center in New York, das Theater des Herodes Atticus von Athen und in das Los Angeles Auditorium (USA). Sie debütierte außerdem in der Gesamtheit der wichtigsten Säle und Theater Spaniens.

Sie sang unter der Leitung von renommierten Dirigenten wie Ion Marin, Philipp Jordan, Stefan Soltesz, Zoltan Peszko, Victor Pablo Perez, Frühbeck de Burgos, Frans Brüggen, Karel Mark Chichon, Heiko Mathias Förster, Carlos Kalmar, Christoph König, und Jiri Kôut in zahlreichen europäischen Theatern und interpretierte Partien wie Antonia, Zerbinetta, Susanna, Oscar, Lucia, Lulú, Giulia, Nannetta, Sophie, Elvira, Amina, Maria Stuarda, Lucrezia Borgia und Violetta..

Sie arbeitete mit Regisseuren wie Pilavachi, De Tomasi, Schaaf, Pontiggia, Berndt, Schlingensief und Hilsdorf bei den Festivals von Las Palmas de Gran Canaria und Teneriffa, Dorbirn in Austria, Verbier in der Schweiz, beim Festival von Royaumont, den Bregenzer Festspielen, im Teatro de la Maestranza Sevilla, bei den Innsbrucker Festwochen, beim Ille de France Festival, beim Festival von Santander, beim Herbstfestival von Madrid und bei der Berliner Opernwoche.

Laura Alonso PadínUnter ihren jüngsten Projekten ist die Interpretation der Giulia/La scala di seta besonders hervorzuheben, die sie während einer Europatournee mit dem Freiburger Barockorchester unter der musikalischen Leitung von Attilio Cremonesi gab. An der Berliner Staatsoper debütierte sie mit großem Erfolg als Zerbinetta und für ihr Debüt bei den Innsbrucker Musikwochen als Cleopatra in Antonio Sartorios Oper Giulio Cesare erhielt sie die begehrte Auszeichnung der französichen Kritik Diapason d’Or.

Besondere Erwähnung verdienen auch ihre Erfolge als Magda/La Rondine in Utrecht, Holland mit der T.R.O.S. unter Leitung des Dirigenten Gómez Martínez oder ihre Auftritte in Salzburg, wo sie im Mozartjahr unter der Regie von Doris Dörrie die Partie der Sandrina/La finta giardiniera übernahm. In La Coruña wirkte sie in Bizets Carmen sowie bei der Spanienpremiere von Brittens The rescue of Penèlope mit.

Einen großen Teil ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie Konzerten und Liederabenden. Zu den kommenden Auftritten zählen ein Liederabend in der Juan March Stiftung in Madrid sowie ein Konzert mit Manuel Burgueras im Auditorium Conde Duque. Es folgen ein Liederabend mit dem deutschen Pianisten Stephan Matthias Lademann in Santiago de Compostela sowie Konzerte mit spanischem Repertoire in den USA.

Des Weiteren sang Laura Alonso 2009 die Sopranpartien im “Réquiem” von Brahms, in Händels “Messiah”, in Haydns “Schöpfung” und in der 4. Sinfonie von Mahler. In der Saison 2010/11 repräsentierte sie anlässlich der Feierlichkeiten zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 das Aalto Theater Essen in einem Galakonzert und gab im Teatro Colon/Buenos Aires ihr Debut als Lulú in Alban Bergs gleichnamiger Oper.

Zu ihrer aktuellen Diskographie zählt u.a. eine CD mit unbekannten Arien des Belcanto unter dem Titel Col sorriso d´innocenza. Dieses Werk entstand in der Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Malaga und wurde im Dezember 2006 veröffentlicht. Es erhielt hervorragende Kritiken in der internationalen Opernfachpresse.

Das spanische Label Columna Musica veröffentlichte ihre CD Lúa descolorida mit galizischen Liedern. 2009 erschien eine weitere CD mit spanischem Repertoire.

Im Jahr 2011 debütierte sie mit dem Orchestra Sinfonica de Roma unter der Leitung von Maestro Lavecchia und auch am Lincoln Center in New York unter der Leitung von E. Plasson.

Repertoire: Opera | Oratorium | Operetta | Zarzuela