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Laura Alonso PadínEnglish | Deutsch | Español | Français | Italiano

Die spanische Sopranistin Laura Alonso Padín, geboren in Villagarcía de Arosa (Galizien), machte ihren Abschluss in den Hauptfächern Violine und Gesang. Dank des renommierten Alexander von Humboldt Stipendiums konnte sie ihr Studium an der Musikhochschule von Karlsruhe unter Aldo Baldin, Anna Reynolds, Jean Cox, und Hartmut Höll vertiefen.

Mit 23 Jahren wurde sie Ensemblemitglied im Essener Aalto Theater, wo sie unter anderem als Mimì in La Bohème, Gilda in Rigoletto, Susanna in Le Nozze di Figaro, Zdenka in Arabella, Pamina in Die Zauberflöte und Blanche in Dialogues des Carmélites auf der Bühne stand.

Sie ist Preisträgerin der Auszeichnung “Herausragende Künstlerin” am Aalto Theater (Publikumspreis) und repräsentierte ihr Haus bei der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas. Außerdem erhielt sie den Kulturpreis der Europäischen Union.

Laura Alonso Padín wurde mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Dazu gehören der jeweils erste Preis bei den Wettbewerben Alfredo Kraus, Franco Corelli, Verviers und Jaume Aragall.

Sie ist regelmäßige Gastkünstlerin in renommierten Konzertstätten wie dem Auditorium Rishon Le Zion (Israel), dem Lincoln Center in New York, Teatro Bellas Artes in Mexico, Elbphilharmonie Hamburg, den Philharmonien in Köln, Berlin und Essen, der Laeiszhalle Hamburg, den Konzerthäusern Berlin, Karlsruhe und Dortmund, dem Kuppel Saal in Hannover, Smetana Hall Prag, Herkulessaal München, Teatro Maestranza in Sevilla, Herodes Atticus in Athen, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Utrecht Auditorium, Los Angeles Auditorium, Palau de les Arts in Valencia und Palau de la Música Catalana in Barcelona.

Außerdem steht sie in den großen Häusern der Welt auf der Opernbühne, zum Beispiel an der Deutschen Oper am Rhein, am Nationaltheater Mannheim, der Staatsoper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Frankfurt, dem Staatstheater Darmstadt, Opera National de Lorraine, Staatstheater Braunschweig, Theater Poissy, Komische Oper Berlin, Theater Freiburg oder dem Theater Lübeck. Sie singt des Weiteren bei den großen Festivals wie denen in Las Palmas und Teneriffa, dem Festival Royaumont, den Bregenzer Festspielen, in Verbier, bei der Expo Hannover, den Innsbrucker Festwochen, auf der Île-de-France, in Santander, bei den Salzburger Festspielen oder den Berliner Opernfestspielen.

Dabei arbeitete sie mit Regiegrößen wie A. Pilavachi, De Tomasi, Johannes Schaaf, Pontiggia, Berndt, Schlingensief oder Hilsdorf zusammen.

Padín singt gemeinsam mit hoch angesehenen Dirigenten wie Stefan Soltesz, Ion Marin, Philipp Jordan, Zoltan Peszko, Victor Pablo Pérez, Heiko Matthias Förster, Antonello Allemandi, Frans Brüggen, Helmuth Rilling, Jiri Kout, Karel Mark Chichon oder E. Plasson.

Laura Alonso Padín

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählen die Rolle der Giulia in La Scala di seta von Rossini, auf einer europäischen Tour mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Attilio Cremonesi. Außerdem ihre Darstellung in Ariadne auf Naxos an der Berliner Staatsoper oder ihr Debut bei den Innsbrucker Festwochen in der Rolle der Cleopatra in Giulio Cesare von Antonio Sartorio, welches für den ORF mitgeschnitten wurde und ihr die Auszeichnung mit dem französischen Diapason d’Or einbrachte.

Erwähnenswert sind weitere erfolgreichen Rollen wie Magda in Puccinis La Rondine, aufgeführt in Utrecht mit dem T.R.O.S. und Maestro Gómez Martinez, und ihre Sandrina in La Finta Giardiniera bei den Salzburger Festspielen zum Mozartjahr in der Produktion von Doris Dörrie. Mit denHamburger Symphonikern gab sie gemeinsam mit dem berühmten chinesischen Gitarristen Xuefei Yang ein Konzert mit spanischen Liedern in der Laeiszhalle.

2009 präsentierte sie als Rosario die deutsche Erstaufführung des Werkes Goyescas. In der New Yorker Alice Tully Hall debutierte sie mit der Premiere einer spanischen Oper im Lincoln Center: Las Horas Vacías (Die leeren Stunden) von Ricardo Llorca waren ein großer Erfolg.

Eine Tour mit dem chilenischen Tenor Felipe Rojas und der Neuen Philharmonie Westfalen brachte Padín in die größten deutschen Konzerthäuser. Des Weiteren sang sie spanische Programme in den USA, Russland, der Ukraine, Japan, Thailand, China, Lateinamerika, dem Verdihaus in Busetto und im arabischen Raum.

Ende 2014 war sie Solistin im renommierten Silvesterkonzert des Dallas Symphony Orchestra unter Maestro Dohnányi. Erst kürzlich sang sie das Verdi Requiem in Leipzig, zwei Konzerte mit dem Orquesta Sinfónica del Estado de México und das Mozart Requiem an der Oper in El Cairo, Ägypten.

Als Rosina in Rossinis Barbiere di Siviglia stand sie an der Tel Aviv Opera auf der Bühne, gefolgt von Auftritten als Violetta in Darmstadt, Rousse (Bulgarien), an der Oper von Lviv in der Ukraine und am Chengdu Theater in China – wo sie bald auch als Carmen zu hören ist, nach ihrem großen Erfolg in der Rolle in Taiyuan mit Maestro Michael Köhler.

2017 sang sie Elle in La voix humaine mit dem Pianisten James Baillieu in Spanien und machte ihr Carnegie Hall Liederabend-Debut mit der Pianistin Yelena Kurdina.

Padín nahm 2006 ihre erfolgreiche und hervorragend besprochene Bel Canto CD “Col sorriso d’innocenza” mit dem Philharmonischen Orchester von Málaga auf.

Eine neue CD mit spanischem Repertoire, begleitet von Marcelo Amaral aus Brazilien wird demnächst bei Limen Music veröffentlicht.

Die Saison 2017/18 bringt Padín nach China, wo sie als Liù in Turandot und als Violetta zu hören ist. Diese Rolle übernimmt sie auch in Rovereto, Italien und in Spanien.

Im April 2018 ist sie mit einem spanischen Programm mit dem Orchestra do Río Grande do Norte in Natale, Brasilien, unterwegs und singt Opernvorstellungen in Cluj- Napoca sowie einen Liederabend in der Elbphilharmonie Hamburg.

Laura Alonso Padin gibt Meisterkurse auf der ganzen Welt, gepaart mit Liederabendprogrammen.

© Laura Alonso Padín | Errors and omissions excepted/excluded | February 2018

Repertoire: Opera | Oratorium | Operetta | Zarzuela